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Ändere dein Passwort! 7 Grundregeln zum Schutz unserer Nutzer-Konten

Ändere dein Passwort! 7 Grundregeln zum Schutz unserer Nutzer-Konten

Am 1. Februar jährt sich zum achten Mal der „Ändere dein Passwort“-Tag, der auf dem US-amerikanischen Gadget-Blog Gizmodo im Jahr 2012 ins Leben gerufen wurde. Ob es nun eine besondere Bewandtnis damit hat, dass es ausgerechnet der 1. Februar war, ist nicht überliefert worden. Aber ganz ohne jeden Zweifel ist das Thema dieses Tages heute aktueller als je zuvor. Erst kürzlich sind wieder Millionen gehackter E-Mail-Adressen und Passwörter privater Nutzer frei zugänglich im Internet aufgetaucht und es steht zu befürchten, dass dies erst der Anfang war.

Es ist ein offenes Geheimnis, dass ein hundertprozentiger Schutz unserer Nutzerkonten unmöglich ist. Dennoch gibt es einige Grundregeln, um unsere Passwörter so sicher wie nur möglich gegen Identitätsdiebstahl im Internet zu schützen.

Wenn wir also am Freitag alle (!) unsere Passwörter ändern, halten wir damit schon die erste Grundregel ein, die lautet, dass man Passwörter von Zeit zu Zeit ändern sollte. Und damit sind alle Passwörter gemeint, das jeweilige Passwort für jedes einzelne Nutzer-Konto, Arbeit, Banking, Einkaufen oder Unterhaltung. Niemals sollte man ein Passwort für mehrere verschiedene Konten gleichzeitig verwenden (Grundregel Nummer 2).

Ziemlich unbegreiflich ist, wenn Nutzer als Passwort zum Beispiel 12345 oder ihren eigenen Namen, bzw. den Namen von Familienangehörigen nutzen. Auch die eigene Telefonnummer oder das Geburtsdatum sind selbst für ungeübte Hacker praktisch offene Scheunentore, da diese Kombinationen die allerersten sind, die von ihnen maschinell abgefragt werden, um das Passwort zu hacken.

Als Grundregel Nummer 4 sollte man daran denken, dass ein weitgehend sicheres Passwort aus 10 bis 15 unterschiedlichen Zeichen bestehen sollte. Grundsätzlich gilt, je mehr Zeichen, umso sicherer. Allerdings sind Passwörter mit 50 oder mehr Zeichen etwas unhandlich, so dass man hier einen goldenen Mittelweg finden muss. Mindestens acht Zeichen für ein Passwort sind aus Sicherheitsgründen zu empfehlen. Zu diesen Zeichen müssen Buchstaben in Groß- und Kleinschreibung, Sonderzeichen und Zahlen gehören.

Außerdem sollte man Passwörter als das behandeln, was sie sind, nämlich absolute Privatsache. Das heißt, Passwörter werden aus Sicherheitsgründen nicht an andere Personen weitergegeben und sie werden immer an einem sicheren Ort (nach Möglichkeit nicht in der Nähe des Computers und niemals ungesichert und unverschlüsselt im Computer) aufbewahrt.

Grundregel Nummer 6 empfiehlt die Installation und Nutzung professioneller Anti-Viren-Software, regelmäßige Backups und das erforderliche Aktualisieren, um alle Endgeräte immer up to date zu halten. Gegebenenfalls sollte man auch die Zwei-Faktor-Authentifizierung nutzen, die von mehreren Online-Diensten angeboten wird.

Die siebte Grundregel ist ebenfalls eher allgemeinen Charakters. Ein bisschen mehr Vorsicht beim Öffnen von Mails mit unbekanntem Absender, von unbekannten Mail-Anhängen oder von Links, die in Mails integriert sind kann nie schaden, aber verhindert mitunter Probleme. Und darum geht es ja letztendlich, wenn wir alle am 2. Februar unsere Passwörter ändern.

Ina Kropeit

 

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