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Gesund im Homeoffice

Gesund im Homeoffice

6 Profi-Tipps für die richtige Haltung

 Die Freiheit der Freiberufler bedeutet u.a. keine Anwesenheitspflicht und keine organisatorischen Regularien – aber auch weniger Hilfe in Sachen Arbeitssicherheit. Unternehmen mit mehr als 20 Mitarbeitern müssen ihre Angestellten in Arbeitssicherheit unterrichten. Dazu gehört bei einem Bildschirm-Arbeitsplatz vor allem, wie man sitzend lange gesund bleibt. Eine andauernde Sitzposition ist gegen die Natur des Menschen, die eigentlich für Bewegung geschaffen ist. Für die, die freiberuflich zu Hause arbeiten, können folgende Tipps hilfreich sein und physischen Problemen vorbeugen. 

 

1. Stützen statt gammeln:

Die Aufgabe eines guten Bürostuhls ist es, den Sitzenden beim Sitzen richtig zu unterstützen. Also sollte bei der Anschaffung eines Bürostuhls nicht gespart werden. Flexible Rückenlehne, verstellbare Armstützen und dynamisches Sitzen – alle 30 Minuten die Position wechseln – sind unabdingbare „Must Haves“. 

 2. Abstand wahren:

Nicht zu nah am Bildschirm  sitzen. Eine Armlänge zwischen Augen und Monitor sind ideal. Und die Höhe des Bildschirms muss richtig eingestellt sein – man muss bequem geradeaus auf den Text schauen können. 

 

3. Im richtigen Winkel:

Die Füße brauchen guten Kontakt zum Boden und der Winkel der Kniekehlen sollte etwa 90 Grad messen. Auch der Winkel im Ellenbogen sollte 90 Grad betragen.

 

4. Beweglich bleiben:

Still sitzen macht lahm. Wippen mit der Rückenlehne, auch mal im Stehen arbeiten, telefonieren – kurze Pausen, um die gewohnte Sitzhaltung auch mal verlassen zu können, sind immer willkommen. 

 

5. Training gleicht aus:

Rückenkurse, Yoga, Dehnung und Stärkung. Für den kleineren Geldbeutel werden solche Kurse oft auch von der Krankenkasse angeboten. 

 

6. Augenblick mal:

Nicht nur Rücken und Nacken benötigen eine starke Muskulatur. Auch die Augen sind nur durch das Zusammenspiel vieler Muskeln so effizient. Wenn unsere Augen viele Stunden täglich immer nur die Schrift auf dem Bildschirm scharfstellen, kann es sein, dass es langfristig zu Problemen mit dem Sehen in die Ferne kommt. Mehrmaliges Aufblicken und  abwechselnd einen Punkt in der Ferne und einen in unmittelbarer Nähe fokussieren. Das entspannt die Augen.

 Freiberufler sollten also sorgsam mit sich umgehen. Und einige der abtrainierten Unarten des Zappelphilipps können helfen, dass wir noch viele, viele Jahre unsere Arbeit im Sitzen kreativ, schnell und gut gelaunt erledigen können.

 

Christine Wolter | staatl. geprüfte Übersetzerin und Dolmetscherin | Korrektorat & Texte

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